Wetsuits (Neoprenanzüge) und ähnlicher Stuff

Die Entwicklungslabors der Surf-Business Riesen stehen nie still. Dank neuerster Materialien und Technologien kann mittlerweilen so gut wie bei jedem Wetter gerippt werden. Die neuen leichten, stretch-fähigen und wärm-
enden Materialien ermöglichen euch grenzenlosen Fun und machen das Surfen bei wiedriger Witterung auf jeden Fall angenehmer.

Grundsätzlich lässt sich sagen je dicker die Eisdecke ist =) desto fetter sollte auch die Neoprenschicht (2-6 mm) des Wetsuits sein. Die Dicke des Neos wir meistens in mm angegeben. Ihr lest "3/2 fullsuit" und habt keinen blassen Schein was das heißen könnte!?Hier die Erklärung: Ein 3/2 fullsuit ist ein Neo-Anzug der aus 3 und 2 mm starken Neoprenstücken, sogenannten Panels besteht. Mit seinen langen Armen und Beinen spendet er euch in den meisten Surfgebieten mollige Wärme. Surf-Wetsuits bestehen normalerweise aus bis zu 5 mm starken Neoprenstücken und die Nähte sind ähnlich wie bei Snowboardjacken, in einem speziellen Verfahren abgedichtet. Diese Abdich-tung trägt einen wesentlichen Teil zum Schutz gegen frische Brisen in vielen europäischen Surfgebieten zu. Also checkt die Nähte Dudes ... =)

Blindstiched: hier werden quasi sozusagen und praktisch die einzelnen Panels aneinander gelegt und vernäht. Dieses Verfahren ist heutzutage sowieso Standard.

Glued: Wie der Name schon sagt sind hier die Nähte fett mit Kleeba verpappt. Dadurch wird der Neo richtig gut dicht und ist nicht so stiffy.

Taped: So, taped. Hier werden über die Nähte noch zusätzlich dünne Neopren oder Gummibänder gelegt und dann verklebt. Very wärmstens zu empfehlen für kalte Gebiete, allerdings hat dies negative Folgen auf die Flexibilität des Neos.

Am besten passt Ihr eueren Neoprenanzug den Wasser- und Lufttempera-turen euerer jeweiligen Surfziele an. Da man beim Kauf eines Wetsuits immer einen Kompromiss zwischen Flexibilität und Wärme macht.

Wenn es mal richtig Stürmt und das Termometer nicht richtig aus den Puschen kommen will, gibt es den Full Suit oder auch Steamer (Ganzkörper-anzug) genannt. Perfektionieren könnt ihr euer Outfit mit Booties, Gloves und
Hood.

Der Springsuit schließt perfekt die Lücke. Mit seinen kurzen Armen und Beinen ist er optimal für wärmeres Wasser geeignet.

Falls ein Verkäufer euch einen "Shorty" anbietet wisst ihr nach folgenden Satz auch um welche Variante es sich bei diesen Neo handelt. So, shorty sentence, ein Shorty ist nämlich ein ärmelloser Wetsuit. Dieser kommt zum tragen *HIHI* wenn es zu kalt für Boardshorts und Lycra ist aber wiederrum auch zu warm für einen Springsuit ist.

So wenn ihr euch jetzt fragt was Boardshorts und Lycras sind, können wir euch natürlich auch abhelfen. Boardshorts werden im surferischen Umgangsslang Badebüchsen für Männer und Frauen genannt. Wobei Damen Boardshorts meistens einen Tick kürzer sind. Mit einen Lycra macht ihr, egal ob Männlein oder Weiblein, eine gute Figur an Land wie zu Wasser. Dieses Lycra ist sehr dünn und kann teilweise mit Neopren beschichtet sein.
Lycras schauen ähnlich wie T-Shirts bzw. Longsleeves aus, allerdings sind diese speziell fürs Surfen usw. gemacht. Klingt komisch!? Is abba so ...

Die Moral dieser Geschichte: Gebt lieber ein bisschen mehr für euer Equipment aus, die Investition lohnt sich. Den egal ob Rookie oder Pro, je wohler du dich fühlst desto besser wird dein Rip ...


Hier eine kleine Merktabelle:

Ab 26 Grad--Boardshort, Lycra
22 Grad--und mehr Shortie/Springsuit
Unter 22 Grad--Fullsuit

Kapisch ...

1. Wo werf ich am besten mein Board in die Fluten?

Zu den traditionsreichen und oft gehörten Surfspots zählen zum Bleistift Hawaii, die Strände von Kalifornien in
den US and A, Australien, Brasilien und viele Strände und Riffe im südostasiatischen Raum.

Wenn für solche Traumziele euer Konto nicht genug Flocken hergibt, und man in nächster Zeit auch nicht von Omi einen Bausparer ausbezahlt bekommt, kann man auch viel Spass an europäischen Spots haben. Also Boards aufs Dach um die Ecke gefahren und losgehts ... denn auch das Mittelmeer, der Atlantik und die Nord-bzw.Ostsee bieten euch jede Menge Fun auf eueren Board. Zu den Hotspots in Europa zählt unweigerlich der französische Ort Hossegor an der Atlantikküste. Hier kann die Küste zwischen Bordeaux und Biarritz, ca. 300 km fettsten Sandstrandes, gesurft werden. Dort erwarten euch Wellen für jede Könnensstufe. Viele Surfschulen haben sich entlang der Küste angesiedelt, also Anfänger auf nach Frankreich. Allerdings kann es immer Sommer an den beliebten Strandstücken um Hossegor öfters zu Staus auf der Wasserstraße kommen.

Abhilfe hierfür: Portugal. In den Orten rund um die Südspitze Portugals lädt ebenfalls der Atlantik zum Surfen ein. Aufgrund angenehmer Temperaturen und des milderen Klimas könnt Ihr hier fast das ganze Jahr die Wellen
unsicher machen.

Man glaubt es kaum, aber es gibt noch mehr Surfziele die nicht so fern liegen. Spanien, die britischen Inseln, Italien, die Niederlande und auch Dänemark bieten reitbare Wellen. Und jetzt der Oberhammer, was viele nicht
wussten, in Österreich und Deutschland gibt es einige Flüsse die surfbar sind. Hier z.B. der Wildbach ???? Eisbach im Englischen Garten in München. Allerdings ist dich definitiv nichts für Anfänger...

Am besten findet Ihr eueren Favourite Surf-Spot bei einen Ritt durch World Wide Web. Viel nachlesen und informieren und vielleicht auch mal auf Google Earth einen kleinen Einblick verschaffen und abgehts. Lieber länger planen und dafür mehr Fun ...

2. Woas brauch i dazua!?

Erstmal neben einer brauchbaren Welle benötigt ihr eigentlich nur ein Surfbrett mit Leash, Surfwax (damit ihr nicht vom Board abrutscht) und bei Bedarf natürlich eine Neoprenanzug oder ähnliches. Bei riffigen Bedingungen,
oder wenns mal leicht fröstelt sind Booties ratsam. Was man definitiv nicht vergessen sollte sind eine hautverträgliche und wasserfeste Sonnencreme. Und nicht vergessen Dudes: NUR GUTE SCHWIMMER SOLLTEN SURFEN!

Eine kleine Miniapotheke ist auch immer ratsam. Somit könnt Ihr kleinere Blessuren selbst und schnell behandeln. Also Homosurfien take care...

Bevor man sich ohne jede Vorahnung in die Wellen wirft sollte man auch jeden Fall zumindest mit Locals oder Surflehrern vor Ort kurzschließen. Den oftmals gibt es gefährliche Strömungen usw.. Am besten macht ihr einfach
einen Surfkurs. Hier lernt ihr alle Basics kennen und kommt schneller zum Erfolg. Schöner Nebeneffekt: Ihr lernt wahrscheinlich einen Haufen cooler Leute kennen, die genau so ticken wie Ihr. Für Anfänger eignen sich am
besten flach abfallende Sandstrände und stehtiefes Wasser um die ersten Versuche in Weißwasserwällen zu machen.

3. Are you fit enough!?

Nach deinen ersten Gehversuchen wirst du sicherlich schnell gemerkt haben: Surfen is fucking anstrengend. Um lässig wie Slater auf den Board zu stehen brauchst du viel Fitness. Dem totalen Hangover könnt ihr mit gezielten Training gut vorbeugen...

Am besten bereitet ihr euch mit Schwimmen auf euere Surftrips vor. Was ratsam ist, vielleicht auch manchmal ein wenig dämlich aussieht. Mit dem Board paddelnd eine Runde um den Dorfsee paddeln. Trockenübungen zum
Take-Off im Zimmer bringen auch einiges, entweder mit oder ohne Board. Prinzipiell profitierst du aber von jeder Sportart, den Kondition und Fitness sind beim Surfen nie ein Nachteil.

4. Der Surf-Slang

Damit du gleich am Anfang deines Trips einen auf dicke Hose machen kannst und vielleicht bei Rookie-Mädels punkten kannst hier eine kurze Einführung ins Surf-Vokabulär:

Feet & Inches:

Darin wird die Länge, Breite und Dicke der Surfboards angegeben. Ebenso die ungefähre Wellenhöhe. Ein Foot oder Fuss enstpricht ca. 30 cm, 12 inch = 1 Fuss.

Nose:

Nase des Boards. Je nach Boardtyp Spitz (Shortboard) oder abgerundet Funboard.

Outline: Verlauf der Kanten bei der Draufsicht.

Pin-Tail: spitze Tail-Variante

Round-Tail: "Runde" Heck-Form

Shape: Die Form des Brettes

Square- o. Squash-Tail: Gestauchte Heck Form

Tail: Bezeichnung für das Board Heck

Thruster: Ein Board mit 3 Finnen, auch Trifin genannt.

Rocker:

Die Kurve des Boards, von der Seite gesehen, bestimmt den Radius.

Beachbreak: Hier brechen die Wellen auf Sand. Also was für Anfänger ...

Reefbreak:

Na, kommt ihr drauf?! Hier brechen die Wellen über einem Riff, d.h. gleichmäßigere Wellen. Allerdings sollte man hier kein Rookie mehr sein. Nur für Fortgeschritten und Pros zu empfehlen.

Face: Der ungebrochene, steile Teil der Welle.

Shoulder: Der flache Teil der ungebrochenen Welle.

Whitewater: Was fehlt noch. Natürlich der gebrochene Teil der Welle.

Pocket:

Der steilste, brechende Teil der Welle wo die Pros ihre Turns und Tricks abziehen.

Drop-in:

Das reinpaddeln in die Welle eines Anderen. Sollte man sich sparen. Entspricht nicht der feinen Surf-Etikette. Lieber auf die nächste Welle warten

Take-Off:

Das Aufstehen auf dem Board nach dem Anpaddeln - der Beginn des Rides.

5. Surfboards

Grundsätzlich solltest du dich gut von einen Verkäufer beraten lassen. Weil mit einen guten, auf dein Können und Körpergewicht abgestimmten Board lassen sich natürlich schneller Erfolge erzielen. Der sogenannte Shape ist für Beginner fast wichtiger als nur die Länge - auf einem runden Shape, ausreichend Länge und Volumen lässt sich das Paddeln, erste Duckdives, Anpaddeln und Fahren am leichtesten erlernen und prägt einen guten Grundstyle dazu. Für Anfänger sind Funboards von 6´6 bis 7´0.